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Chronik der freiwilligen Feuerwehr Haidengrün
          Da   bereits   in   den   Nachbargemeinden   Freiwillige   Feuerwehren   bestanden,   die   bei   Bränden   in   und   außerhalb   ihrer   Gemeinden   eingesetzt   wurden, entschloss sich auch die Gemeinde Haidengrün, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Es   wurde   daher   zwecks   Gründung   der   Wehr   am   15.   September   1878   eine   Versammlung   in   der   hiesigen   Wirtschaft   anberaumt.   Alle   infrage   kommenden Einwohner   wurden   schriftlich   dazu   eingeladen.   Die   31   Anwesenden,   das   waren   ¾   der   eingeladenen,   waren   bereit,   dem   Feuerwehr-Verein,   wie   er   zuerst genannt wurde, beizutreten. Bei   der   anschließenden   Wahl   der   Vorstandschaft   wurden   Heinrich   Glotz,   Bauer   in   Haidengrün   1.   Vorstand,   Johann   Abraham   Saalfrank,   Haidengrün Hauptmann, Anton Stamm, Haueisen Adjutant und Johann Konrad Saalfrank, Haueisen Schriftführer und Kassier. Hauptmann Saalfrank und Adjutant Stamm waren beide Kriegsteilnehmer der Jahre 1870/71. Für passive Mitglieder wurde ein jährlicher Beitrag von 5 Mark festgesetzt. Im   Jahre   1879   erfolgte   die   Einkleidung   der   Wehr.   Es   wurden   42   Joppen   á   5,20   Mark   und   42   Mützen      á   2   Mark   angeschafft.   Von   den   Mützen   mussten   die Mitglieder die Hälfte des Preises, also 1 Mark selbst bezahlen. 1879   wurde   auch   die Ausrüstung   der   Wehr   vorgenommen.   Eine   zweirädrige   Löschmaschine,   45   m   Druckschlauch,   3   m   Saugschlauch,   6   Eimer   aus   Stroh, 2 Anstelleitern und eine Dachleiter im Preise von 530 Mark waren die ersten Gegenstände. Außerdem   wurden   noch   Steigleitern,   Gurte,   2   Signalhörner,   1   Signalhupe   für   den   Hauptmann   und   verschiedene   zur Ausrüstung   erforderliche   Gegenstände gekauft. Zur   Pflege   und   Instandhaltung   des   Löschgerätes   wurde   als   Spritzmeister   bzw.   Zeugwart   Adam   Kießling   aus   Haidengrün   gewählt.   Sein   Nachfolger   wurde wenig später Adam Walthes und als dieser nach Döbra verzog, Friedrich Hohenberger, Weber in Haidengrün. Es wurden auch 2 Vereinsdiener benötigt. Bestimmt wurden dazu die jüngsten und zwar Johann Kießling und Heinrich Glotz. Der erste Feuerwehrball wurde am 30. Juni 1879 abgehalten, wobei ein Eintrittsgeld von 50 Pfennig für männliche und 20 Pfennig für weibliche Personen erhoben wurde. Derartige Veranstaltungen fanden in den Folgejahren mehrmals statt. Der Saal wurde vom Wirt kostenlos dem Verein überlassen. 1881 wurde Jacob Greim Vereinsdiener, anschließend der Gemeindediener Adam Vogel, Haidengrün. Im   September   1879   nahm      die   Freiwillige   Feuerwehr   Haidengrün   zum      1.mal   an   einem   Feuerwehrtag   in   Bad   Steben   teil.   Dazu   war   der   1.   Zugführer   Christof Glotz, Haidengrün abgeordnet worden. 1886   wurden   36   Stahlblechhelme   mit   Messingkamm   angeschafft.   Darunter   3   Helme   für   den   1.   Vorstand   mit   schwarzem,   für   den   Hauptmann   mit   weißem und für den Adjutanten mit rotem Haarbusch im Werte von zusammen 142 Mark. 1888   traten   die   meisten   Mitglieder   der   Landesfeuerwehr-Sterbekasse   in   München   bei.   Kassier   wurde   Johann   Konrad   Saalfrank,   Haueisen,   Stellvertreter Johann Georg Kießling, Haidengrün. Im   Mai   1888   starb   1.   Vorstand   Heinrich   Glotz. An   seine   Stelle   wurde Adam   Kießling   gewählt.   Ihm   folgte   im   Jahre   1892   als   Vorstand   Johann   Nikol   Schrepfer, Bauer in Haidengrün. Die erste Leiter mit Stützstangen und Eisenbeschlag wurde 1889 zum  Preise von 24 Mark und eine Schubleiter im Jahre 1901 für 70 Mark angeschafft. 1894 wurden 13 Mann mit einem Ehrendiplom für 15-jährige Mitgliedschaft geehrt. 1894   wurde   die   Mannschaft   neu   eingekleidet.   Das Tuch   für   die   Uniformen   bezahlte   die   Kasse.   Den   Schneiderlohn   von   1,50   Mark   hatte   jedes   Mitglied   selbst zu entrichten. Mitte Februar 1904 verstarb der Vorstand Johann Nikol Schrepfer. Neuer Vorstand wurde Heinrich Kothmann. Im   Jahre   1907   traten   der   Hauptmann   Saalfrank, Adjutant   Stamm,   Schriftführer   und   Kassier   Johann   Konrad   Saalfrank   und   Zeugwart   Friedrich   Hohenberger nach 29-jähriger Tätigkeit von ihren Ämtern zurück. Saalfrank   wurde   1.   Vorstand,   Hauptmann   Nikol   Kießling,   Adjutant   Adam   Häßler,   Schriftführer   und   Kassier   Friedrich   Glotz,   Haueisen,   Zeugwart   Heinrich Kießling und Kassier der Feuerwehr-Sterbekasse Johann Georg Kießling. Da Hauptmann Nikol Kießling im selben Jahre nach Wüstenselbitz verzog wurde Heinrich Glotz sein Nachfolger, 1912 wurde ein Schlauchwagen zum Preise von 50 Mark gekauft. 1914   brach   der   erste   Weltkrieg   aus   und   fast   alle   aktiven   Mitglieder   wurden   nach   und   nach   zum   Heeresdienst   einberufen,   Nicht   mehr   in   die   Heimat   kehrten     zurück: Martin Pechstein, Johann Häßler, Wilhelm Kothmann, Nikol Glotz, alle Haidengrün und Max Hölzel, Haueisen. Im   Jahre   1919   fand   die   erste   Generalversammlung   nach   dem   Kriege   statt.   Vorstand   wurde   Heinrich   Glotz,   Hauptmann   Friedrich   Kothmann, Adjutant   Georg Hölzel, Schriftführer Friedrich Glotz, Haueisen, Spritzen- und Zeugmeister Joachim Vogel. 1921   wurden,   da   die   alten   Uniformen   schadhaft   und   nicht   mehr   den   Vorschriften   entsprachen   36   neue   für   7700   Mark   gekauft.   Da   fast   kein   Geld   in   der Kasse   war,   wurde   beschlossen   die   Anschaffungskosten   aus   der   Erhard   Pechstein´schen   Stiftung,   dieser   hatte   der   Armenkasse   und   der   Freiwilligen Feuerwehr   je   2500   Mark   vermacht,   zu   entleihen.   Der   Rest   sollte   durch   Zuschüsse   und   Spenden   gedeckt   werden.   Kurz   danach   kam   die   Geldentwertung und die Rückzahlung war hinfällig. Im Jahre 1924 wurden weitere 6 Uniformen für 105 Mark angeschafft. Am   9.   September   1928   wurde   das   50-jährige   Jubiläum   in   einfacher,   schlichter   Weise   gefeiert.   Die   Wehren   aus   Döbra   und   Marlesreuth   waren   eingeladen und sind auch erschienen. Es spielte die Marlesreuther Musikkapelle. Die   Gründungsmitglieder   Heinrich   Glotz,   Adam   Glotz   und   Bürgermeister   Johann   Schrepfer   wurden   durch   ein   Ständchen   geehrt.   Vor   dem   Festzug   wurden alle aktiven Mitglieder fotografiert. Im Saal der Wirtschaft fand die Begrüßung durch Hauptmann Friedrich Kothmann statt. Anschließend war Konzert und gesellige Unterhaltung. Als Kreisvertreter war Herr Bischoff aus Schwarzenbach/Wald erschienen. Vorstand   Heinrich   Glotz   stiftete   der   Feuerwehr   aus Anlass   seines   50-jährigen   Jubiläums   einen   schönen   Stammkrug   Georg   Hölzel   erhielt   das   Ehrendiplom für 25-jährige Dienstzeit. Bei dem anschließenden Ball wurden 81 Mark eingenommen, 118 ausgegeben, so dass ein Defizit von 37 Mark entstand. Am 11.08.1929 wurde der Vorstand Heinrich Glotz zum Ehrenvorstand ernannt und ihm eine Urkunde überreicht. Am 26. Juni 1932 fand in Haidengrün eine Kommandanten-Versammlung statt. 1933 wurde eine gebrauchte Handdruckspritze vierrädrig zum Preis von 400 Mark gekauft. Da   sich   die   politischen   Gegensätze   im   Jahre   1933   auch   bei   der   Freiwilligen   Feuerwehr   Haidengrün   bemerkbar   machten,   sind   Vorstand,   Hauptmann   und Zeugwart   von   ihren   Posten   zurückgetreten.   Bezirksvertreter   Schultheiß   kam   zu   einer   Versammlung   nach   Haidengrün,   die Adjutant   Georg   Hölzel   einberufen hatte, um die Sache zu schlichten. Es gelang ihm auch die ausgetretenen Vorstandsmitglieder zur Wiederaufnahme ihrer Ämter zu bewegen. 1934   legten   sie   aber   ihre   Posten   endgültig   nieder   und   es   fand   in Anwesenheit   von   Bezirksvertreter   Schultheiß   eine   Generalversammlung   mit   Neuwahl   statt. 1.   Vorstand   wurde   Georg   Hölzel,   Kommandant   Georg   Friedrich,   Adjutant   Georg   Schrepfer,   Schriftführer   und   Kassier   Georg   Häßler,   Zeugwart   Hans   Glotz. Kassier der Feuerwehr-Sterbekasse Erhard Saalfrank. Am   10.   Juli   1938   konnte   die   Wehr   ihr   60-jähriges   Jubiläum   feiern.   Es   waren   Vertretungen   mehrerer   Feuerwehren   anwesend.   Als   Vertreter   von   Schultheiß Naila,   war   Oberbrandmeister   Beyerlein   aus   Selbitz,   sowie   Brandmeister   Franz   aus   Schauenstein   gekommen.   Es   spielte   die   Musikkapelle   Weinrich   aus Schauenstein. Eine   Schau-   und   anschließend   Brandübung   führten   die   Wehren   aus   Haidengrün,   Döbra   und   Baiergrün   durch. An   der   Brandübung   nahm   auch   die   Freiwillige Feuerwehr Schauenstein mit ihrer Motorspritze teil. Kommandant   Friedrich   sprach   vor   zahlreichen   Gästen   und   hielt   einen   Rückblick   auf   die   Geschehnisse   seit   der   Gründung   der   Wehr.   Auch   Bürgermeister Schrepfer würdigte die Verdienste der Wehr in einer Ansprache. Die Gründungsmitglieder Heinrich Glotz, Adam Glotz, Adam Zeitler und Heinrich Herpich, Marlesreuth konnten diesen Tag noch mitfeiern. Im   Jahre   1939   brach   der   2.   Weltkrieg   aus   und   wieder   wurden   fast   alle   aktiven   Feuerwehrmänner   zum   Arbeits-   und   Heeresdienst   einberufen.   Es   mussten daher   die   bereits   ausgeschiedenen   wieder   in   den   aktiven   Dienst   eintreten.   Da   auch   ihrer   Zahl   zum   Bedienen   der   Löschgeräte   im   Brandfalle   nicht ausreichte   wurden   alle   jungen   Mädchen   und   Frauen   als   Feuerwehrhelferinnen   herangezogen.   Die   Bücher   zeigen   folgende   Namen:   Martha   Saalfrank,   Elli Schmidt,   Ida   Hölzel,   Berta   Hölzel,   Johanna   Saalfrank,   Marie   Häßler,   Mathilde   Lang,   Elise   Hölzel,   Annelore   Schrepfer,   Luise   Friedrich,   Mathilde   Kießling, Elsa Vogel, Trina Holzschuhr, Frieda Hohenberger, Betti Hölzel, Elise Hölzel, Haueisen, Marie Schmidt, Gertrud Narr, Christiana Krögel. Frauengruppenführerin wurde Martha Saalfrank, Haueisen. Gefallen   oder   vermisst   sind   im   2.   Weltkrieg   folgende   Wehrmänner:   Friedrich   Hölzel,   Nikol   Hölzel,   Martin   Hölzel,   Heinrich   Kießling,   Max   Hohenberger,   Fritz Fickentscher, August Hohenberger, Willy Vogel, Richard Vogel, Ludwig Schmidt, Heinrich Narr, Emil Hüttner, Willy Höllerich, Hans Glotz und Erwin Hüttner. Zwischen den Jahren 1940 und 1947 wurden entweder keine Protokolle geführt, oder die Seiten wurden aus den Büchern entfernt. Nach   dem   Kriege   übernahm   wieder   der   alte   Kommandant   Georg   Friedrich   die   Führung   der   Wehr.   Vorstand   war   kurze   Zeit   Johann   Vogel,   anschließend Hans Höllerich. Adjutant Hans Thüroff, Kassier und Schriftführer Hermann Kießling, Zeugwart Heinrich Hüttner. Am   11.   Juni   1949   wurden   bei   einer   Versammlung   in   der   Gastwirtschaft   Gleisenberg   durch   Kreisbrandmeister   Herpich,   Naila   die   Mitglieder   Friedrich Kothmann, Andreas   Saalfrank,   Christian   Saalfrank, Adam   Schmidt   und   Martin   Hüttner   für   40-jährige   Dienstzeit   geehrt.   Die   Urkunde   für   25-jährige   Dienstzeit erhielten:   Adam   Söll,   Georg   Brühschwein,   Nikol   Vogel,   Erhard   Saalfrank,   Georg   Schrepfer,   Georg   Friedrich,   Hermann   Kießling,   Erhard   Glotz,   Hans Höllerich,   Georg   Glotz,   Hans   Thüroff,   Heinrich   Hüttner,   Georg   Schrepfer, Albin   Glotz,   Hans   Kießling,   Hans   Engelhardt,   Christian   Krögel,   Johann   Vogel   und Georg Häßler. Nachdem   Vorstand   Hans   Höllerich   im   Jahre   1951   zurückgetreten   ist,   wurde   Wilhelm   Kothmann   sein   Nachfolger.   Adjutant   Thüroff   ist   nach   Schauenstein verzogen und an seine Stelle trat Max Hölzel. Zeugwart wurde Heinrich Schmidt. Im Jahre 1952 bekam die Freiwillige Feuerwehr Haidengrün ihre erste Motorspritze geschenkt. Es handelte sich um eine gebrauchte Spritze. Im   Jahre   1953   wurde   ein   neues   Gerätehaus   errichtet   und   am   13.   und   14.   Juni   1953   fand   das   75-jährige   Jubiläum,   verbunden   mit   dem   Kreisfeuerwehrtag, statt. Am Samstag war Festkommers im Bierzelt. Die älteren Mitglieder wurden von der Marlesreuther Blaskapelle durch ein Ständchen geehrt. Am    Sonntagvormittag    tagte    der    Kreisfeuerwehrtag    in    Anwesenheit    von    Landrat    Schamel.    Mittags    wurden    die    eingetroffenen    Nachbarwehren    am Ortseingang mit Musik abgeholt. Anschließend fand eine große Einsatzübung statt. Der Festzug wurde von 2 Reitern angeführt. Im   Festzelt   gab   dann   Kommandant   Friedrich   einen   Bericht   seit   Bestehen   der   Wehr   und   die   gefallenen   Kameraden   beider   Weltkriege   wurden   durch   Spielen des   Liedes   „Ich   hatte   einen   Kameraden“   geehrt.   Danach   sprach   Kreisbrandmeister   Herpich   aus   Naila   und   gratulierte   der   Wehr   zu   ihrem   Jubiläum.   Eine Tanzveranstaltung auf der Bruck und im Saale beendete die Feierlichkeiten. Für die Motorspritze wurde im Jahre 1953 ein Wagen gebaut. 1954   wurden   neue   Koppeln   gekauft.   Für   25-jährige   Dienstzeit   wurden   im   selben   Jahr   die   Mitglieder   Friedrich   Böhm,   Heinrich   Franz,   Heinrich   Glotz, Hermann Kießling, Hermann Pistel, Max Hölzel und Albert Stelzer geehrt. Am   8.01.1955   wurde   bei   einer   Neuwahl   Gotthard   Gleisenberg   zum   Kommandanten   ernannt.   Der   bisherige   Kommandant   Friedrich   ist   aufgrund   seines fortgeschrittenen Alters zurückgetreten. Friedrich wurde zum Ehrenkommandanten ernannt. 1956 wurde Georg Saalfrank Löschmeister, 1957 Kassier und Schriftführer Willi Glotz und 1959 Zeugwart Richard Glotz. Anstelle des verstorbenen Vorstands Wilhelm Kothmann wurde am 9.04.1960 Heinrich Schmidt gewählt. Im Jahre 1962 wurde die neue Motorspritze angeschafft, der vorhandene Wagen umgebaut und eine Schlauchtrockenanlage aufgestellt. Zum 1. Vorstand wurde am 4.01.1964 Max Weber, zum Adjutanten Hans Bauer gewählt. Max Hölzel und Heinrich Schmidt  wurden Ehrenmitglieder. 1965 erwarben 2 Gruppen das Bronzene Leistungsabzeichen. 1967 wurde die gesamte Mannschaft mit neuen Uniformen eingekleidet. Für   25-jährige   Dienstzeit   wurden   1967   die   Mitglieder   Hans   Bauer,   Max   Weber,   Gotthard   Gleisenberg,   Richard   Glotz,   Georg   Saalfrank,   Heinrich   Schrepfer, Willi Glotz und Georg Lang geehrt. Die   Neuwahl   der   Vorstandschaft   im   Januar   diesen   Jahres   brachte   folgendes   Ergebnis:   Vorstand   Max   Weber,   Kommandant   Gotthard   Gleisenberg, Adjutant Hans Bauer, Schriftführer und Kassier Willi Glotz, Gerätewart Richard Glotz. Aus   der   Chronik   aus   dem   Jahr   1969   geht   weiterhin   hervor,   dass   die   Haidengrüner   Feuerwehr   bei   Bränden   in   der   Gemeinde   bisher      3   mal   ausrücken musste:   1902   in   Haueisen   Krögel   /   Hölzel,   1909   in   Haidengrün   beim   Großbrand   Saalfrank,   jetzt   Stelzer/Kießling/Saalfrank   und   1919   beim   Wohnhausbrand Barbara Glotz, Haidengrün. In   den   Nachbargemeinden   war   ein   Einsatz   in   Schauenstein,   2mal   in   Marlesreuth,   2mal   in   Döbra,   2mal   in   Windischengrün,   1mal   in   Uschertsgrün,   1mal   in Baiergrün, 2mal in Schönwald. Bei   einem   Waldbrand   oberhalb   der   Papiermühle   musste   die   Wehr   ebenfalls   eingesetzt   werden.   Unbekannte   Täter   hatten   hier   einen   von   Spechten ausgehöhlten Baum in Brand gesetzt. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.-.-.-.-.-.-.- Anlässlich   der   Hauptversammlung   im   Januar   1968   wurde   bereits   über   eine   Anschaffung   eines   Feuerwehrautos   und   einer   Sirene   nachgedacht.   Des Weiteren   wurden   der   Wehr   zwei   Schläuche   als   Geschenk   vom   Frankenwaldverein   überreicht.   Bei   einem   Brand   in   Schönwald   wurde   die   Wehr   zu   Hilfe gerufen.    Die   Neuwahl   der   Vorstandschaft   am   26.01.1969   brachte   folgendes   Ergebnis:   Vorstand   Max   Weber   sowie   Kassier   und   Schriftführer   Willi   Glotz   wurden   in ihren   Ämtern   bestätigt.   Neuer   Kommandant   wurde   Friedmann   Hölzel, Adjutant   Gotthard   Gleisenberg   und   Gerätewart   Hans   Hohenberger   aus   Haueisen.   Für 50-jährige Treue   wurde   Georg   Friedrich,   Schmidt   Heinrich   und   Hölzel   Max   für   40   Jahre   und Till   Max   für   25   Jahre   geehrt. Am   Schluss   der   Versammlung   gab Kommandant Gleisenberg eine kleine Rückschau über seine 13-jährige Tätigkeit als 1.Kommandant und wünschte seinem Nachfolger alles Gute. Im   Jahre   1971   wurde   das   Gerätehaus   renoviert,   Schutzanzüge   und   erforderliches   Schlauchmaterial   angeschafft.   Auf   der   Generalversammlung   am 11.12.1971   wurde   die   Einführung   eines   Strafgeldes   beschlossen   wegen   der   anhaltend   schlechten   Beteiligung   an   den   Übungen.   Für   unentschuldigtes Fernbleiben   zahlte   man   fortan   5   DM,   für   entschuldigtes   Fernbleiben   3   DM   und   für   zu   Spät   kommen   1   DM.   In   Zweifelsfällen   behielt   sich   die   Vorstandschaft in Absprache   mit   den   Vertrauensleuten   vor,   eine   besondere   Entscheidung   zu   fällen. Aufgrund   dieser   Regelung   wurde   daraufhin   auf   einer   außerordentlichen Mitgliederversammlung die Satzung aus dem Jahre 1949 entsprechend angepasst. 1972 legte zum 3.mal eine Löschgruppe eine Leistungsprüfung erfolgreich ab. 1973   wurde   die   Wehr   zu   zwei   Bränden   gerufen.   In   Weidesgrün   rückte   die   Wehr   ohne   eingreifen   zu   müssen   wieder   ab   und   in   Haueisen   musste   ein   Brand eines   Gartenhauses   bekämpft   werden.   Für   den   Betrag   von   1000   DM   wurden   neue   Schläuche   angeschafft   des   Weiteren   wurden   500   DM   für   neue   Mützen ausgegeben. Bei der Wahl im Dezember wurde die alte Vorstandschaft bestätigt. Der   langjährige   Kommandant,   zuletzt   Ehrenkommandant,   Georg   Friedrich   wurde   1974   zur   letzten   Ruhestätte   geleitet. Am   2.09.1974   rückte   man   zu   einem Brand nach Baiergrün aus. Auf   der   Generalversammlung   wurde   eine   Mannschaftsstärke   von   24   aktiven   Kameraden   festgestellt,   Kommandant   Hölzel   wurde   zum   Oberlöschmeister befördert. Erneut wurde die Anschaffung eines Fahrzeuges und einer Sirene angeregt und ausgiebig diskutiert. 1976   wurde   erstmals   mit   großem   Erfolg   ein   Feuerwehrfasching   im   Schulhaus   abgehalten.   Im   Frühjahr   konnte   die   bereits   seit   längeren   geforderte   Sirene auf dem Schulhausdach montiert werden. Hinsichtlich der Alarmierung befand man sich nun auf dem neuesten Stand. Im Oktober ging der lang ersehnte Wunsch nach einem eigenen Fahrzeug in Erfüllung. Im  Beisein   von   Kreisbrandrat   Waldemar   Ehm,   Kreisbrandinspektor   Arno   Bächer   und   Kreisbrandmeister   Emil   Bartel   konnte   Bürgermeister   Max   Weber   am 2.Oktober   den   Feuerwehrleuten   das   neue   Blumengeschmückte   TSF   8/8   übergeben.   Für   die   Männer   der   Wehr   begann   mit   der   Übernahme   des   neuen 26000 DM teueren Ford Transit nun eine neue Epoche. Bei   der   Übergabe   stellte   Bürgermeister   Weber   weiterhin   den   notwendig   gewordenen      Umbau   des   Feuerwehrgerätehauses   heraus,   den   die   Kameraden   in 165 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden ausgeführt haben. Im   Jahr   1977   musste   die   Wehr   zu   zwei   Bränden   in   Haidengrün   ausrücken.   Am   1.06   brande   es   beim   Anwesen   Kothmann   und   am   29.09   beim   Anwesen Schrepfer. Auf   der   Jahreshauptversammlung   im   November   desselben   Jahres   erhielt   Bürgermeister      Max   Weber,   stellvertretend   für   den   gesamten   Gemeinderat,   das Zivilabzeichen in Silber. Hiermit wurden die für das Wohl der örtlichen Wehr gefassten Entscheidungen der Gemeinde gewürdigt. In   einen   würdigen   Rahmen   wurde   das   100.   Jährige   Bestehen   der   Wehr   am   3./4.   Juni   1978   gefeiert.   Die   Einsatzübung   an   der   Kothmann-Scheune   in   der Dorfmitte   stellte   den   Festauftakt   dar   dem   folgte   ein   Ehrenabend.      Der   Festsonntag   begann   mit   einem   Zeltgottesdienst,   die   Festpredigt   hielt   Pfarrer   Kurt Barczus   aus   Döbra   die   musikalische   Umrahmung   übernahm   der   Posaunenchor   und   Männergesangverein   Döbra.   Ein   farbenprächtiges   Bild   bot   am Nachmittag   der   große   Festzug,   der   von   der   Blaskapelle   Marlesreuth   angeführt   wurde.   Das   800   Mann   Zelt   platze   an   beiden   Tagen   aus   allen   Nähten.   In ausgelassener   Stimmung   wurden   über   34   hl   Bier,   2000   Paar   Bratwürste   und   1   ½   Zentner   Steaks   verzehrt.   Der   eigens   dafür   angelegte   Festplatz   hatte   seine Bewährungsprobe   bestens   bestanden.   Bei   einer Ausschusssitzung   nach   dem   Fest   wurde   beschlossen   jedem   aktiven   Feuerwehrmann   eine   schwarze   Hose und einen blauen Schlips mit Feuerwehremblem zu Verfügung zu stellen. Zur Jahreshauptversammlung im Dezember standen Neuwahlen an mit folgendem Ergebnis. Vorstand   Max   Weber,   Kommandant   Friedmann   Hölzel,   Kommandant   Stellvertreter   erstmals   Eberhard   Fischer,   Schriftführer   und   Kassier   Willi   Glotz, Gerätewart Hans Hohenberger, zu Vertrauensleuten wurde Werner Lang und Siegfried Saalfrank gewählt. 1979   wurde   die   Leistungsprüfung   der   Stufe   2   erstmals   mit   zwei   Gruppen   abgelegt.   Im   Zuge   des   Ausbaus   der   überörtlichen   Alarmierung   wurde   in   das Fahrzeug   ein   Funkgerät   eingebaut.   Ein   Fahrzeugbrand   wurde   in   Haidengrün   bekämpft.   Gotthard   Gleisenberg   wurde   bei   der   Hauptversammlung   für   seine langjährige   Dienstzeit   als   Kommandant   und   Stellvertreter   in   den   Jahren   1955   bis   1978   zum   Ehrenkommandant   ernannt.   Für   40-jährige   Dienstzeit   wurde Max   Weber   und   für   25   Jahre   Helmut   Franz,   Hans   Hohenberger,   Siegfried   Kießling   und   Friedmann   Hölzel   geehrt. Auf Antrag   des   Kommandanten   wurde   die Strafgeldregelung wieder abgeschafft. Frühjahr   1981   veranstaltete   man   erstmals   im   Schulhaus   ein   Kaffeekränzchen.   Man   ehrte   Willi   Glotz   für   seine   25-jährige   Tätigkeit   als   Schriftführer   und Kassier. Vorstand Max Weber stiftete einen Schlauchbaum der Feuerwehr. 1982 legten zwei Gruppen die Leistungsprüfungen Stufe I und III/1 ab. Für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst konnten folgende Kameraden geehrt werden: Richard Glotz, Georg Saalfrank, Willi Glotz, sowie für 25-jährige Dienstzeit Walter Stelzer. Das   neue   Feuerwehrgesetz   brachte   es   mit   sich   das   im   Jahre   1983   die   Trennung   zwischen   der   aktiven   Feuerwehr   und   dem   Feuerwehrverein   erfolgte.   Bei der   Kommandantenwahl   die   erstmals   Bürgermeister   Hegner   leitete,   wurde   Kommandant   Friedmann   Hölzel   und   Stellvertreter   Eberhard   Fischer   in   ihren Ämtern bestätigt. Auf   der   Hauptversammlung   vom   15.01.1984      wurde   nach   einer   lebhaften   Diskussion   die   notwendige   Satzungsänderung   durchgeführt.   Die   Erhebung   eines Mitgliedsbeitrags und den Eintrag in das Vereinsregister lehnte man ab. Die anschließend durchgeführte Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Jürgen   Glotz   löste   den   langjährigen   1.   Vorstand   Max   Weber   ab   der   das   Amt   seit   1964   inne   hatte,   erstmals   besetzte   Günter   Saalfrank   den   Posten   des      2. Vorstandes.   Willi   Glotz   bestätigte   man   erneut   in   seinen   Ämtern   als   Schriftführer   und   Kassier   als   Kassenprüfer   wählte   man   Hans   Hohenberger   und   Gotthard Gleisenberg. Im Jahr 1984 legten zwei Gruppen der Wehr die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ab. Am 3.07.1985 wurde die Wehr zu einem Brand eines Landwirtschaftlichen Anwesens Jungkunz nach Uschertsgrün gerufen. 1986   legten   zwei   gemischte   Gruppen   die   Leistungsprüfung   ab.   Zu   zwei   Bränden   in   der   Scheunengasse   am   5.10   und   16.12   rückte   man   nach   Schauenstein aus. In   Rekordzeit   von   3   min   rückte   die   Wehr   mit   12   Mann   am   13.08.1987   zum   Brand   des Anwesens   Schrepfer   nach   Schönwald   aus.   Weiterhin   beteiligte   man sich   mit   3 Arbeitseinsätzen   am   Feuerwehrmuseum   in   Schauenstein.   Die   Stadt   Schauenstein   rüstete   die   Wehr   mit   18      Schutzanzügen,   9   Helme   und   6   Paar Sicherheitshandschuhe neu aus. 1988   veranstaltete   man   erstmals   einen   Kinderfasching   im   Schulhaus.   Am   6.   und   7.   August   feierte   die   Wehr   ihr   110jähriges   Bestehen.   Neben   sämtlichen Feuerwehrdienstgraten   konnten   auch   der   1.   Bürgermeister   Walter   Hegner   und   Landrat   Ewald   Zuber   begrüßt   werden.   Am   16.-18.   September   wurde   das     Feuerwehrmuseum   in   Schauenstein   eingeweiht.   Die   Alte   1933   gebraucht   erworbene   vierrädrige   Handdruckspritze   und   die   fahrbare   Schlauchhaspel, welche   beide   in   langwieriger   Kleinarbeit   von   einigen   Feuerwehrkameraden   restauriert   wurden,   fanden   im   Museum   einen   würdigen   Ausstellungsplatz.   Des Weiteren wurden dem Museum die alte Standarte und Kleinteile zur Verfügung gestellt. Für 40 jährige Dienstzeit wurde Lothar Brühschwein geehrt. Nach   der   Bestätigung   der   beiden   Kommandanten   in   ihren   Ämtern   am   8.09.1989   wurde   auf   der   Jahreshauptversammlung   am   6.01.1990   eine   fast   komplett neue   Vorstandschaft   gewählt.   Günter   Saalfrank   übernahm   den   1.   Vorsitzenden,   Werner   Lang   wechselte   in   das   Amt   des   2.   Vorsitzenden,   Siegfried Saalfrank   löste   den   langjährigen   Kassier   Willi   Glotz   ab,   Jürgen   Glotz   übernahm   das   Amt   des   Schriftführers   von   seinen   Vater   Willi   Glotz,   Kassenprüfer wurden Karl Kothmann und Gunther Stelzer, den langjährigen Gerätewart Hans Hohenberger unterstützt künftig Wolfgang Hägel. Der   vom   Sturm   abgebrochene   Schlauchtrockenmast   musste   ersetzt   werden. Am   26.05   konnte   der   von   Karl   Kothmann   gestiftete   Baum   seiner   Bestimmung übergeben und im Rahmen einer kleinen Feier aufgestellt werden. Auf Grund der Grenzöffnung entwickelte sich ein Kontakt mit gegenseitigen Besuchen zur FFW Rodersdorf/ Sachsen.   Bei   der   Jahreshauptversammlung   am   12.01.1991   wurde   Willi   Glotz   für   seine   33jährige Tätigkeit   als   Schriftführer   und   Kassier   ausgezeichnet.   Zwei   Gruppen der Wehr legten im selben Jahr die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ab. Bei einem Waldbrand am 5.03.1992 nahe der Papiermühle rückte die Wehr gemeinsam mit der Feuerwehr Schauenstein zum Einsatz aus. Der   Feuerwehrverein   Haidengrün   ist   am   12.09.1993   in   Rehau   als   Gründungsmitglied   den   Kreisfeuerwehrverband   Landkreis   Hof      e.V.   beigetreten.   Die Mannschaftsstärke von 28 aktiven Kameraden wurde auf der Generalversammlung  festgestellt. Die Kameraden Karl Kothmann und Werner Lang wurden für 25. jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Vor   der   Inspektion   der   Wehr   am   24.09.1994   legten   zwei   gemischte   Gruppen   die   Leistungsprüfung   der   verschiedenen   Stufen   ab.   Im   selben   Jahr   wurden   die Kameraden   Siegfried   Kießling,   Hans   Hohenberger,   Helmut   Franz   und   Kommandant   Friedmann   Hölzel   für   40.   jährige   und   Günter   Schmidt   für   25.   jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Im   Rahmen   einer   Großübung   am   11.06.1995   wurde   die   im   Zuge   der   Straßenbaumaßnahme   neu   errichtete   Saugstelle   am   Feuerlöschteich   auf   ihre Leistungsfähigkeit   getestet.   Im   neu   angelegten   Dorfteich   setzte   die   Feuerwehr   erstmals   Fische   ein.   Nach   dem   Abfischen   im   Oktober   konnte   erstmals   am 28. Oktober ein Karpfenschmaus stattfinden. Kamerad Horst Eisenhut konnte für 25 Jahre und Manfred Geiser für 40 Jahre Dienstzeit ausgezeichnet. Zur   Dienstversammlung   am   20.01.1996   stand   die   Neuwahl   der   Kommandanten   an.   Friedmann   Hölzel   musste   nach   27.   jähriger Amtszeit   als   Kommandant aus   Altergründen   vom   Aktiven   Feuerwehrdienst   ausscheiden.   Zu   seinem   Nachfolger   wurde   Siegfried   Hölzel   gewählt.   Stellvertretender   Kommandant Eberhart Fischer wurde in seinem Amt bestätigt. Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung stand die Neuwahl der Vorstandschaft an. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht, das Amt nicht mehr zu begleiten, wurde Günter Saalfrank nach längerer Diskussion im Amt des 1 .Vorsitzenden deutlich bestätigt. 2.   Vorsitzender   Werner   Lang,   Schriftführer   Jürgen   Glotz,   Kassier   Siegfried   Saalfrank   sowie   die   Kassenprüfer   Karl   Kothmann   und   Gunther   Stelzer   wurden   in ihren Ämtern bestätigt. Zu Gerätewarten wurden Wolfgang Hägel und Uwe Porst bestellt. In   seinem   Grußwort   bei   dieser   Versammlung   bedauerte   Bürgermeister   Walter   Hegner   den   Wegfall   der   Feuerschutzabgabe. Abschließend   wurde   Friedmann Hölzel zum Ehrenkommandant ernannt. Im   Rahmen   eines   Kameradschaftsabends   am   3.Mai   1996   im   Gasthaus   Hägel   wurde   Ehrenkommandant   Friedmann   Hölzel   von   Kreisbrandinspektor   Ewald Jahn   das   Ehrenzeichen   des   bayerischen   Landesfeuerwehrverbandes   überreicht.   In   diesem   Inspektionsbereich   war   er   der   zweite   dem   dieses   Ehrenzeichen verliehen   wurde.   Ebenfalls   wurde   Hans   Hohenberger   für   seine   27.   jährige   Tätigkeit   als   Gerätewart   mit   einem   Geschenk   geehrt.   Für   die   musikalische Umrahmung sorgte Richard Spörl aus Langenbach. Erneut legten zwei gemischte Gruppen am 29.09.1996 die Leistungsprüfung der verschiedenen Stufen ab. Im   Frühjahr   1997   wurde   von   der   Sanitätskolonne   Schauenstein   ein   Ersthilfekurs   im   Schulhaus   durchgeführt.   Im   selben   Jahr   wurde   der   Kamerad   Walter Stelzer für 40 Jahre und Kamerad Albrecht Schimmel für 25 Jahre Dienstzeit geehrt. Auf   der   Jahreshauptversammlung   am   10.01.1998   brachte   der   Bürgermeister   neben   der      Reparatur   der   beiden   Dorfteiche   den   Um-   oder   Neubau   des Feuerwehrgerätehauses ins Gespräch. Eine   Gruppe   legte   1999   die   Leistungsprüfung   der   verschiedenen   Stufen   ab.   Kamerad   Siegfried   Saalfrank   wurde   für   40   jährige   Dienstzeit   und   die Kameraden   Günter   Saalfrank   und   Siegfried   Hölzel   für   25   jährige   Dienstzeit   geehrt.   Den   aus   Altergründen   aus   dem   Aktiven   Dienst   ausscheidenden Kameraden Walter Stelzer wurde für seine 37 jährige Dienstzeit als Maschinist gedankt. Am  9.06.2000 wurde ein neuer Schlauchtrockenmast errichtet. Für 25 jährige Dienstzeit wurde Rainer Peetz geehrt. Zur   Dienstversammlung   am   19.01.2002   stand   die   Neuwahl   der   Kommandanten   an.   Kommandant   Siegfried   Hölzel   wurde   in   seinem Amt   bestätigt,   Mathias Lang   wurde   zum   Stellvertretenden   Kommandanten   gewählt,   der   bisherige   Stellvertretender   Kommandant   Eberhard   Fischer   stellte   sich   nach   25   jähriger Dienstzeit nicht mehr zur Wahl. Die anschließend stattfindende Neuwahl der Vorstandschaft brachte folgendes Ergebnis: 1.   Vorstand   Günter   Saalfrank   wurde   in   seinem Amt   bestätigt,   Gunther   Stelzer   löste   den   bisherigen   2.   Vorstand   Werner   Lang   ab,   Kassier   Siegfried   Saalfrank wurde   in   seinem   Amt   bestätigt,   Gerd   Hölzel   übernahm   das   Amt   des   Schriftführers   von   Jürgen   Glotz,   zu   Kassenprüfern   wurde   Karl   Kothmann   und   Udo Hohenberger gewählt, Gerätewarte weiterhin Wolfgang Hägel und Uwe Porst. Am 6.03.2002 musste eine Ölspur in Haidengrün und Haueisen beseitigt werden. Zusammen   mit   der   Inspektion   der   Wehr   am   27.10.2002   legte   eine   gemischte   Gruppe   die   Leistungsprüfung   erstmals   nach   den   neuen   Richtlinien   der verschiedenen Stufen ab. Das   125.   jährige   Jubiläumsfest   wurde   am   12.   und   13.   Juli   2003   zusammen   mit   dem   75-jährigen   Jubiläum   des   Frankenwaldvereins   auf   dem   Dorfplatz   in Haidengrün ausgerichtet.
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Chronik der freiwilligen Feuerwehr Haidengrün
          Da   bereits   in   den   Nachbargemeinden   Freiwillige   Feuerwehren   bestanden,   die   bei Bränden   in   und   außerhalb   ihrer   Gemeinden   eingesetzt   wurden,   entschloss   sich auch die Gemeinde Haidengrün, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Es    wurde    daher    zwecks    Gründung    der    Wehr    am    15.    September    1878    eine Versammlung   in   der   hiesigen   Wirtschaft   anberaumt.   Alle   infrage   kommenden Einwohner   wurden   schriftlich   dazu   eingeladen.   Die   31   Anwesenden,   das   waren ¾   der   eingeladenen,   waren   bereit,   dem   Feuerwehr-Verein,   wie   er   zuerst   genannt wurde, beizutreten. Bei   der   anschließenden   Wahl   der   Vorstandschaft   wurden   Heinrich   Glotz,   Bauer in   Haidengrün   1.   Vorstand,   Johann Abraham   Saalfrank,   Haidengrün   Hauptmann, Anton    Stamm,    Haueisen    Adjutant    und    Johann    Konrad    Saalfrank,    Haueisen Schriftführer und Kassier. Hauptmann   Saalfrank   und   Adjutant   Stamm   waren   beide   Kriegsteilnehmer   der Jahre 1870/71. Für passive Mitglieder wurde ein jährlicher Beitrag von 5 Mark festgesetzt. Im   Jahre   1879   erfolgte   die   Einkleidung   der   Wehr.   Es   wurden   42   Joppen   á   5,20 Mark   und   42   Mützen      á   2   Mark   angeschafft.   Von   den   Mützen   mussten   die Mitglieder die Hälfte des Preises, also 1 Mark selbst bezahlen. 1879   wurde   auch   die   Ausrüstung   der   Wehr   vorgenommen.   Eine   zweirädrige Löschmaschine,   45   m   Druckschlauch,   3   m   Saugschlauch,   6   Eimer   aus   Stroh,   2 Anstelleitern    und    eine    Dachleiter    im    Preise    von    530    Mark    waren    die    ersten Gegenstände. Außerdem   wurden   noch   Steigleitern,   Gurte,   2   Signalhörner,   1   Signalhupe   für   den Hauptmann     und     verschiedene     zur    Ausrüstung     erforderliche     Gegenstände gekauft. Zur   Pflege   und   Instandhaltung   des   Löschgerätes   wurde   als   Spritzmeister   bzw. Zeugwart Adam   Kießling   aus   Haidengrün   gewählt.   Sein   Nachfolger   wurde   wenig später Adam   Walthes   und   als   dieser   nach   Döbra   verzog,   Friedrich   Hohenberger, Weber in Haidengrün. Es   wurden   auch   2   Vereinsdiener   benötigt.   Bestimmt   wurden   dazu   die   jüngsten und zwar Johann Kießling und Heinrich Glotz. Der    erste    Feuerwehrball    wurde    am    30.    Juni    1879    abgehalten,    wobei    ein Eintrittsgeld von 50 Pfennig für männliche und 20 Pfennig für weibliche Personen erhoben wurde. Derartige   Veranstaltungen   fanden   in   den   Folgejahren   mehrmals   statt.   Der   Saal wurde vom Wirt kostenlos dem Verein überlassen. 1881    wurde    Jacob    Greim    Vereinsdiener,    anschließend    der    Gemeindediener Adam Vogel, Haidengrün. Im   September   1879   nahm      die   Freiwillige   Feuerwehr   Haidengrün   zum      1.mal   an einem   Feuerwehrtag   in   Bad   Steben   teil.   Dazu   war   der   1.   Zugführer   Christof Glotz, Haidengrün abgeordnet worden. 1886   wurden   36   Stahlblechhelme   mit   Messingkamm   angeschafft.   Darunter   3 Helme   für   den   1.   Vorstand   mit   schwarzem,   für   den   Hauptmann   mit   weißem   und für den Adjutanten mit rotem Haarbusch im Werte von zusammen 142 Mark. 1888     traten     die     meisten     Mitglieder     der     Landesfeuerwehr-Sterbekasse     in München   bei.   Kassier   wurde   Johann   Konrad   Saalfrank,   Haueisen,   Stellvertreter Johann Georg Kießling, Haidengrün. Im   Mai   1888   starb   1.   Vorstand   Heinrich   Glotz.   An   seine   Stelle   wurde   Adam Kießling   gewählt.   Ihm   folgte   im   Jahre   1892   als   Vorstand   Johann   Nikol   Schrepfer, Bauer in Haidengrün. Die   erste   Leiter   mit   Stützstangen   und   Eisenbeschlag   wurde   1889   zum      Preise von 24 Mark und eine Schubleiter im Jahre 1901 für 70 Mark angeschafft. 1894    wurden    13    Mann    mit    einem    Ehrendiplom    für    15-jährige    Mitgliedschaft geehrt. 1894    wurde    die    Mannschaft    neu    eingekleidet.    Das    Tuch    für    die    Uniformen bezahlte   die   Kasse.   Den   Schneiderlohn   von   1,50   Mark   hatte   jedes   Mitglied   selbst zu entrichten. Mitte    Februar    1904    verstarb    der    Vorstand    Johann    Nikol    Schrepfer.    Neuer Vorstand wurde Heinrich Kothmann. Im   Jahre   1907   traten   der   Hauptmann   Saalfrank,   Adjutant   Stamm,   Schriftführer und    Kassier    Johann    Konrad    Saalfrank    und    Zeugwart    Friedrich    Hohenberger nach 29-jähriger Tätigkeit von ihren Ämtern zurück. Saalfrank   wurde   1.   Vorstand,   Hauptmann   Nikol   Kießling,   Adjutant   Adam   Häßler, Schriftführer   und   Kassier   Friedrich   Glotz,   Haueisen,   Zeugwart   Heinrich   Kießling und Kassier der Feuerwehr-Sterbekasse Johann Georg Kießling. Da   Hauptmann   Nikol   Kießling   im   selben   Jahre   nach   Wüstenselbitz   verzog   wurde Heinrich Glotz sein Nachfolger, 1912 wurde ein Schlauchwagen zum Preise von 50 Mark gekauft. 1914   brach   der   erste   Weltkrieg   aus   und   fast   alle   aktiven   Mitglieder   wurden   nach und    nach    zum    Heeresdienst    einberufen,    Nicht    mehr    in    die    Heimat    kehrten      zurück:   Martin   Pechstein,   Johann   Häßler,   Wilhelm   Kothmann,   Nikol   Glotz,   alle Haidengrün und Max Hölzel, Haueisen. Im    Jahre    1919    fand    die    erste    Generalversammlung    nach    dem    Kriege    statt. Vorstand   wurde   Heinrich   Glotz,   Hauptmann   Friedrich   Kothmann,   Adjutant   Georg Hölzel,    Schriftführer    Friedrich    Glotz,    Haueisen,    Spritzen-    und    Zeugmeister Joachim Vogel. 1921   wurden,   da   die   alten   Uniformen   schadhaft   und   nicht   mehr   den   Vorschriften entsprachen   36   neue   für   7700   Mark   gekauft.   Da   fast   kein   Geld   in   der   Kasse   war, wurde    beschlossen    die   Anschaffungskosten    aus    der    Erhard    Pechstein´schen Stiftung,   dieser   hatte   der   Armenkasse   und   der   Freiwilligen   Feuerwehr   je   2500 Mark   vermacht,   zu   entleihen.   Der   Rest   sollte   durch   Zuschüsse   und   Spenden gedeckt   werden.   Kurz   danach   kam   die   Geldentwertung   und   die   Rückzahlung   war hinfällig. Im Jahre 1924 wurden weitere 6 Uniformen für 105 Mark angeschafft. Am   9.   September   1928   wurde   das   50-jährige   Jubiläum   in   einfacher,   schlichter Weise   gefeiert.   Die   Wehren   aus   Döbra   und   Marlesreuth   waren   eingeladen   und sind auch erschienen. Es spielte die Marlesreuther Musikkapelle. Die   Gründungsmitglieder   Heinrich   Glotz,   Adam   Glotz   und   Bürgermeister   Johann Schrepfer   wurden   durch   ein   Ständchen   geehrt.   Vor   dem   Festzug   wurden   alle aktiven Mitglieder fotografiert. Im    Saal    der    Wirtschaft    fand    die    Begrüßung    durch    Hauptmann    Friedrich Kothmann statt. Anschließend war Konzert und gesellige Unterhaltung. Als Kreisvertreter war Herr Bischoff aus Schwarzenbach/Wald erschienen. Vorstand   Heinrich   Glotz   stiftete   der   Feuerwehr   aus   Anlass   seines   50-jährigen Jubiläums   einen   schönen   Stammkrug   Georg   Hölzel   erhielt   das   Ehrendiplom   für 25-jährige Dienstzeit. Bei   dem   anschließenden   Ball   wurden   81   Mark   eingenommen,   118   ausgegeben, so dass ein Defizit von 37 Mark entstand. Am   11.08.1929   wurde   der   Vorstand   Heinrich   Glotz   zum   Ehrenvorstand   ernannt und ihm eine Urkunde überreicht. Am 26. Juni 1932 fand in Haidengrün eine Kommandanten-Versammlung statt. 1933   wurde   eine   gebrauchte   Handdruckspritze   vierrädrig   zum   Preis   von   400 Mark gekauft. Da   sich   die   politischen   Gegensätze   im   Jahre   1933   auch   bei   der   Freiwilligen Feuerwehr    Haidengrün    bemerkbar    machten,    sind    Vorstand,    Hauptmann    und Zeugwart   von   ihren   Posten   zurückgetreten.   Bezirksvertreter   Schultheiß   kam   zu einer    Versammlung    nach    Haidengrün,    die   Adjutant    Georg    Hölzel    einberufen hatte,    um    die    Sache    zu    schlichten.    Es    gelang    ihm    auch    die    ausgetretenen Vorstandsmitglieder zur Wiederaufnahme ihrer Ämter zu bewegen. 1934   legten   sie   aber   ihre   Posten   endgültig   nieder   und   es   fand   in   Anwesenheit von   Bezirksvertreter   Schultheiß   eine   Generalversammlung   mit   Neuwahl   statt.   1. Vorstand   wurde   Georg   Hölzel,   Kommandant   Georg   Friedrich,   Adjutant   Georg Schrepfer,    Schriftführer    und    Kassier    Georg    Häßler,    Zeugwart    Hans    Glotz. Kassier der Feuerwehr-Sterbekasse Erhard Saalfrank. Am   10.   Juli   1938   konnte   die   Wehr   ihr   60-jähriges   Jubiläum   feiern.   Es   waren Vertretungen    mehrerer    Feuerwehren    anwesend.   Als    Vertreter    von    Schultheiß Naila,   war   Oberbrandmeister   Beyerlein   aus   Selbitz,   sowie   Brandmeister   Franz aus    Schauenstein    gekommen.    Es    spielte    die    Musikkapelle    Weinrich    aus Schauenstein. Eine   Schau-   und   anschließend   Brandübung   führten   die   Wehren   aus   Haidengrün, Döbra    und    Baiergrün    durch.   An    der    Brandübung    nahm    auch    die    Freiwillige Feuerwehr Schauenstein mit ihrer Motorspritze teil. Kommandant   Friedrich   sprach   vor   zahlreichen   Gästen   und   hielt   einen   Rückblick auf    die    Geschehnisse    seit    der    Gründung    der    Wehr.    Auch    Bürgermeister Schrepfer würdigte die Verdienste der Wehr in einer Ansprache. Die   Gründungsmitglieder   Heinrich   Glotz,   Adam   Glotz,   Adam   Zeitler   und   Heinrich Herpich, Marlesreuth konnten diesen Tag noch mitfeiern. Im   Jahre   1939   brach   der   2.   Weltkrieg   aus   und   wieder   wurden   fast   alle   aktiven Feuerwehrmänner   zum Arbeits-   und   Heeresdienst   einberufen.   Es   mussten   daher die   bereits   ausgeschiedenen   wieder   in   den   aktiven   Dienst   eintreten.   Da   auch ihrer   Zahl   zum   Bedienen   der   Löschgeräte   im   Brandfalle   nicht   ausreichte   wurden alle   jungen   Mädchen   und   Frauen   als   Feuerwehrhelferinnen   herangezogen.   Die Bücher   zeigen   folgende   Namen:   Martha   Saalfrank,   Elli   Schmidt,   Ida   Hölzel,   Berta Hölzel,   Johanna   Saalfrank,   Marie   Häßler,   Mathilde   Lang,   Elise   Hölzel,   Annelore Schrepfer,    Luise    Friedrich,    Mathilde    Kießling,    Elsa    Vogel,    Trina    Holzschuhr, Frieda    Hohenberger,    Betti    Hölzel,    Elise    Hölzel,    Haueisen,    Marie    Schmidt, Gertrud Narr, Christiana Krögel. Frauengruppenführerin wurde Martha Saalfrank, Haueisen. Gefallen   oder   vermisst   sind   im   2.   Weltkrieg   folgende   Wehrmänner:   Friedrich Hölzel,   Nikol   Hölzel,   Martin   Hölzel,   Heinrich   Kießling,   Max   Hohenberger,   Fritz Fickentscher,   August   Hohenberger,   Willy   Vogel,   Richard   Vogel,   Ludwig   Schmidt, Heinrich Narr, Emil Hüttner, Willy Höllerich, Hans Glotz und Erwin Hüttner. Zwischen   den   Jahren   1940   und   1947   wurden   entweder   keine   Protokolle   geführt, oder die Seiten wurden aus den Büchern entfernt. Nach   dem   Kriege   übernahm   wieder   der   alte   Kommandant   Georg   Friedrich   die Führung   der   Wehr.   Vorstand   war   kurze   Zeit   Johann   Vogel,   anschließend   Hans Höllerich.   Adjutant   Hans   Thüroff,   Kassier   und   Schriftführer   Hermann   Kießling, Zeugwart Heinrich Hüttner. Am    11.    Juni    1949    wurden    bei    einer    Versammlung    in    der    Gastwirtschaft Gleisenberg    durch    Kreisbrandmeister    Herpich,    Naila    die    Mitglieder    Friedrich Kothmann,   Andreas   Saalfrank,   Christian   Saalfrank,   Adam   Schmidt   und   Martin Hüttner   für   40-jährige   Dienstzeit   geehrt.   Die   Urkunde   für   25-jährige   Dienstzeit erhielten:   Adam   Söll,   Georg   Brühschwein,   Nikol   Vogel,   Erhard   Saalfrank,   Georg Schrepfer,   Georg   Friedrich,   Hermann   Kießling,   Erhard   Glotz,   Hans   Höllerich, Georg   Glotz,   Hans   Thüroff,   Heinrich   Hüttner,   Georg   Schrepfer, Albin   Glotz,   Hans Kießling, Hans Engelhardt, Christian Krögel, Johann Vogel und Georg Häßler. Nachdem    Vorstand    Hans    Höllerich    im    Jahre    1951    zurückgetreten    ist,    wurde Wilhelm    Kothmann    sein    Nachfolger.    Adjutant    Thüroff    ist    nach    Schauenstein verzogen und an seine Stelle trat Max Hölzel. Zeugwart wurde Heinrich Schmidt. Im    Jahre    1952    bekam    die    Freiwillige    Feuerwehr    Haidengrün    ihre    erste Motorspritze geschenkt. Es handelte sich um eine gebrauchte Spritze. Im   Jahre   1953   wurde   ein   neues   Gerätehaus   errichtet   und   am   13.   und   14.   Juni 1953   fand   das   75-jährige   Jubiläum,   verbunden   mit   dem   Kreisfeuerwehrtag,   statt. Am   Samstag   war   Festkommers   im   Bierzelt.   Die   älteren   Mitglieder   wurden   von der Marlesreuther Blaskapelle durch ein Ständchen geehrt. Am   Sonntagvormittag   tagte   der   Kreisfeuerwehrtag   in   Anwesenheit   von   Landrat Schamel.   Mittags   wurden   die   eingetroffenen   Nachbarwehren   am   Ortseingang   mit Musik   abgeholt.   Anschließend   fand   eine   große   Einsatzübung   statt.   Der   Festzug wurde von 2 Reitern angeführt. Im   Festzelt   gab   dann   Kommandant   Friedrich   einen   Bericht   seit   Bestehen   der Wehr   und   die   gefallenen   Kameraden   beider   Weltkriege   wurden   durch   Spielen des      Liedes      „Ich      hatte      einen      Kameraden“      geehrt.      Danach      sprach Kreisbrandmeister    Herpich    aus    Naila    und    gratulierte    der    Wehr    zu    ihrem Jubiläum.   Eine   Tanzveranstaltung   auf   der   Bruck   und   im   Saale   beendete   die Feierlichkeiten. Für die Motorspritze wurde im Jahre 1953 ein Wagen gebaut. 1954   wurden   neue   Koppeln   gekauft.   Für   25-jährige   Dienstzeit   wurden   im   selben Jahr   die   Mitglieder   Friedrich   Böhm,   Heinrich   Franz,   Heinrich   Glotz,   Hermann Kießling, Hermann Pistel, Max Hölzel und Albert Stelzer geehrt. Am     8.01.1955     wurde     bei     einer     Neuwahl     Gotthard     Gleisenberg     zum Kommandanten    ernannt.    Der    bisherige    Kommandant    Friedrich    ist    aufgrund seines      fortgeschrittenen      Alters      zurückgetreten.      Friedrich      wurde      zum Ehrenkommandanten ernannt. 1956   wurde   Georg   Saalfrank   Löschmeister,   1957   Kassier   und   Schriftführer   Willi Glotz und 1959 Zeugwart Richard Glotz. Anstelle   des   verstorbenen   Vorstands   Wilhelm   Kothmann   wurde   am   9.04.1960 Heinrich Schmidt gewählt. Im   Jahre   1962   wurde   die   neue   Motorspritze   angeschafft,   der   vorhandene   Wagen umgebaut und eine Schlauchtrockenanlage aufgestellt. Zum   1.   Vorstand   wurde   am   4.01.1964   Max   Weber,   zum   Adjutanten   Hans   Bauer gewählt. Max Hölzel und Heinrich Schmidt  wurden Ehrenmitglieder. 1965 erwarben 2 Gruppen das Bronzene Leistungsabzeichen. 1967 wurde die gesamte Mannschaft mit neuen Uniformen eingekleidet. Für   25-jährige   Dienstzeit   wurden   1967   die   Mitglieder   Hans   Bauer,   Max   Weber, Gotthard   Gleisenberg,   Richard   Glotz,   Georg   Saalfrank,   Heinrich   Schrepfer,   Willi Glotz und Georg Lang geehrt. Die   Neuwahl   der   Vorstandschaft   im   Januar   diesen   Jahres   brachte   folgendes Ergebnis:   Vorstand   Max   Weber,   Kommandant   Gotthard   Gleisenberg,   Adjutant Hans Bauer, Schriftführer und Kassier Willi Glotz, Gerätewart Richard Glotz. Aus    der    Chronik    aus    dem    Jahr    1969    geht    weiterhin    hervor,    dass    die Haidengrüner   Feuerwehr   bei   Bränden   in   der   Gemeinde   bisher      3   mal   ausrücken musste:   1902   in   Haueisen   Krögel   /   Hölzel,   1909   in   Haidengrün   beim   Großbrand Saalfrank,    jetzt    Stelzer/Kießling/Saalfrank    und    1919    beim    Wohnhausbrand Barbara Glotz, Haidengrün. In   den   Nachbargemeinden   war   ein   Einsatz   in   Schauenstein,   2mal   in   Marlesreuth, 2mal    in    Döbra,    2mal    in    Windischengrün,    1mal    in    Uschertsgrün,    1mal    in Baiergrün, 2mal in Schönwald. Bei    einem    Waldbrand    oberhalb    der    Papiermühle    musste    die    Wehr    ebenfalls eingesetzt     werden.     Unbekannte     Täter     hatten     hier     einen     von     Spechten ausgehöhlten Baum in Brand gesetzt. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.-.-.-.-.-.-.- Anlässlich    der    Hauptversammlung    im    Januar    1968    wurde    bereits    über    eine Anschaffung     eines     Feuerwehrautos     und     einer     Sirene     nachgedacht.     Des Weiteren      wurden      der      Wehr      zwei      Schläuche      als      Geschenk      vom Frankenwaldverein   überreicht.   Bei   einem   Brand   in   Schönwald   wurde   die   Wehr zu Hilfe gerufen.    Die   Neuwahl   der   Vorstandschaft   am   26.01.1969   brachte   folgendes   Ergebnis: Vorstand   Max   Weber   sowie   Kassier   und   Schriftführer   Willi   Glotz   wurden   in   ihren Ämtern    bestätigt.    Neuer    Kommandant    wurde    Friedmann    Hölzel,    Adjutant Gotthard   Gleisenberg   und   Gerätewart   Hans   Hohenberger   aus   Haueisen.   Für   50- jährige   Treue   wurde   Georg   Friedrich,   Schmidt   Heinrich   und   Hölzel   Max   für   40 Jahre   und   Till   Max   für   25   Jahre   geehrt.   Am   Schluss   der   Versammlung   gab Kommandant   Gleisenberg   eine   kleine   Rückschau   über   seine   13-jährige   Tätigkeit als 1.Kommandant und wünschte seinem Nachfolger alles Gute. Im     Jahre     1971     wurde     das     Gerätehaus     renoviert,     Schutzanzüge     und erforderliches   Schlauchmaterial   angeschafft.   Auf   der   Generalversammlung   am 11.12.1971    wurde    die    Einführung    eines    Strafgeldes    beschlossen    wegen    der anhaltend    schlechten    Beteiligung    an    den    Übungen.    Für    unentschuldigtes Fernbleiben   zahlte   man   fortan   5   DM,   für   entschuldigtes   Fernbleiben   3   DM   und für   zu   Spät   kommen   1   DM.   In   Zweifelsfällen   behielt   sich   die   Vorstandschaft   in Absprache   mit   den   Vertrauensleuten   vor,   eine   besondere   Entscheidung   zu   fällen. Aufgrund     dieser     Regelung     wurde     daraufhin     auf     einer     außerordentlichen Mitgliederversammlung     die     Satzung     aus     dem     Jahre     1949     entsprechend angepasst. 1972 legte zum 3.mal eine Löschgruppe eine Leistungsprüfung erfolgreich ab. 1973   wurde   die   Wehr   zu   zwei   Bränden   gerufen.   In   Weidesgrün   rückte   die   Wehr ohne   eingreifen   zu   müssen   wieder   ab   und   in   Haueisen   musste   ein   Brand   eines Gartenhauses   bekämpft   werden.   Für   den   Betrag   von   1000   DM   wurden   neue Schläuche    angeschafft    des    Weiteren    wurden    500    DM    für    neue    Mützen ausgegeben. Bei der Wahl im Dezember wurde die alte Vorstandschaft bestätigt. Der   langjährige   Kommandant,   zuletzt   Ehrenkommandant,   Georg   Friedrich   wurde 1974   zur   letzten   Ruhestätte   geleitet.   Am   2.09.1974   rückte   man   zu   einem   Brand nach Baiergrün aus. Auf    der    Generalversammlung    wurde    eine    Mannschaftsstärke    von    24    aktiven Kameraden    festgestellt,    Kommandant    Hölzel    wurde    zum    Oberlöschmeister befördert.   Erneut   wurde   die   Anschaffung   eines   Fahrzeuges   und   einer   Sirene angeregt und ausgiebig diskutiert. 1976   wurde   erstmals   mit   großem   Erfolg   ein   Feuerwehrfasching   im   Schulhaus abgehalten.   Im   Frühjahr   konnte   die   bereits   seit   längeren   geforderte   Sirene   auf dem   Schulhausdach   montiert   werden.   Hinsichtlich   der   Alarmierung   befand   man sich nun auf dem neuesten Stand. Im   Oktober   ging   der   lang   ersehnte   Wunsch   nach   einem   eigenen   Fahrzeug   in Erfüllung. Im  Beisein   von   Kreisbrandrat   Waldemar   Ehm,   Kreisbrandinspektor Arno   Bächer   und Kreisbrandmeister   Emil   Bartel   konnte   Bürgermeister   Max   Weber   am   2.Oktober den   Feuerwehrleuten   das   neue   Blumengeschmückte   TSF   8/8   übergeben.   Für die   Männer   der   Wehr   begann   mit   der   Übernahme   des   neuen   26000   DM   teueren Ford Transit nun eine neue Epoche. Bei    der    Übergabe    stellte    Bürgermeister    Weber    weiterhin    den    notwendig gewordenen      Umbau   des   Feuerwehrgerätehauses   heraus,   den   die   Kameraden in 165 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden ausgeführt haben. Im   Jahr   1977   musste   die   Wehr   zu   zwei   Bränden   in   Haidengrün   ausrücken.   Am 1.06    brande    es    beim    Anwesen    Kothmann    und    am    29.09    beim    Anwesen Schrepfer. Auf    der    Jahreshauptversammlung    im    November    desselben    Jahres    erhielt Bürgermeister      Max   Weber,   stellvertretend   für   den   gesamten   Gemeinderat,   das Zivilabzeichen in Silber. Hiermit   wurden   die   für   das   Wohl   der   örtlichen   Wehr   gefassten   Entscheidungen der Gemeinde gewürdigt. In   einen   würdigen   Rahmen   wurde   das   100.   Jährige   Bestehen   der   Wehr   am   3./4. Juni   1978   gefeiert.   Die   Einsatzübung   an   der   Kothmann-Scheune   in   der   Dorfmitte stellte   den   Festauftakt   dar   dem   folgte   ein   Ehrenabend.      Der   Festsonntag   begann mit   einem   Zeltgottesdienst,   die   Festpredigt   hielt   Pfarrer   Kurt   Barczus   aus   Döbra die       musikalische       Umrahmung       übernahm       der       Posaunenchor       und Männergesangverein   Döbra.   Ein   farbenprächtiges   Bild   bot   am   Nachmittag   der große   Festzug,   der   von   der   Blaskapelle   Marlesreuth   angeführt   wurde.   Das   800 Mann   Zelt   platze   an   beiden Tagen   aus   allen   Nähten.   In   ausgelassener   Stimmung wurden   über   34   hl   Bier,   2000   Paar   Bratwürste   und   1   ½   Zentner   Steaks   verzehrt. Der   eigens   dafür   angelegte   Festplatz   hatte   seine   Bewährungsprobe   bestens bestanden.    Bei    einer    Ausschusssitzung    nach    dem    Fest    wurde    beschlossen jedem   aktiven   Feuerwehrmann   eine   schwarze   Hose   und   einen   blauen   Schlips mit Feuerwehremblem zu Verfügung zu stellen. Zur     Jahreshauptversammlung     im     Dezember     standen     Neuwahlen     an     mit folgendem Ergebnis. Vorstand      Max      Weber,      Kommandant      Friedmann      Hölzel,      Kommandant Stellvertreter   erstmals   Eberhard   Fischer,   Schriftführer   und   Kassier   Willi   Glotz, Gerätewart   Hans   Hohenberger,   zu   Vertrauensleuten   wurde   Werner   Lang   und Siegfried Saalfrank gewählt. 1979    wurde    die    Leistungsprüfung    der    Stufe    2    erstmals    mit    zwei    Gruppen abgelegt.   Im   Zuge   des   Ausbaus   der   überörtlichen   Alarmierung   wurde   in   das Fahrzeug   ein   Funkgerät   eingebaut.   Ein   Fahrzeugbrand   wurde   in   Haidengrün bekämpft.    Gotthard    Gleisenberg    wurde    bei    der    Hauptversammlung    für    seine langjährige   Dienstzeit   als   Kommandant   und   Stellvertreter   in   den   Jahren   1955   bis 1978    zum    Ehrenkommandant    ernannt.    Für    40-jährige    Dienstzeit    wurde    Max Weber   und   für   25   Jahre   Helmut   Franz,   Hans   Hohenberger,   Siegfried   Kießling und    Friedmann    Hölzel    geehrt.    Auf    Antrag    des    Kommandanten    wurde    die Strafgeldregelung wieder abgeschafft. Frühjahr   1981   veranstaltete   man   erstmals   im   Schulhaus   ein   Kaffeekränzchen. Man   ehrte   Willi   Glotz   für   seine   25-jährige   Tätigkeit   als   Schriftführer   und   Kassier. Vorstand Max Weber stiftete einen Schlauchbaum der Feuerwehr. 1982   legten   zwei   Gruppen   die   Leistungsprüfungen   Stufe   I   und   III/1   ab.   Für   40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst   konnten   folgende   Kameraden   geehrt   werden:   Richard   Glotz, Georg Saalfrank, Willi Glotz, sowie für 25-jährige Dienstzeit Walter Stelzer. Das   neue   Feuerwehrgesetz   brachte   es   mit   sich   das   im   Jahre   1983   die   Trennung zwischen   der   aktiven   Feuerwehr   und   dem   Feuerwehrverein   erfolgte.   Bei   der Kommandantenwahl     die     erstmals     Bürgermeister     Hegner     leitete,     wurde Kommandant    Friedmann    Hölzel    und    Stellvertreter    Eberhard    Fischer    in    ihren Ämtern bestätigt. Auf    der    Hauptversammlung    vom    15.01.1984        wurde    nach    einer    lebhaften Diskussion   die   notwendige   Satzungsänderung   durchgeführt.   Die   Erhebung   eines Mitgliedsbeitrags   und   den   Eintrag   in   das   Vereinsregister   lehnte   man   ab.   Die anschließend durchgeführte Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Jürgen   Glotz   löste   den   langjährigen   1.   Vorstand   Max   Weber   ab   der   das Amt   seit 1964    inne    hatte,    erstmals    besetzte    Günter    Saalfrank    den    Posten    des        2. Vorstandes.   Willi   Glotz   bestätigte   man   erneut   in   seinen   Ämtern   als   Schriftführer und    Kassier    als    Kassenprüfer    wählte    man    Hans    Hohenberger    und    Gotthard Gleisenberg. Im     Jahr     1984     legten     zwei     Gruppen     der     Wehr     die     Leistungsprüfung     in verschiedenen Stufen ab. Am    3.07.1985    wurde    die    Wehr    zu    einem    Brand    eines    Landwirtschaftlichen Anwesens Jungkunz nach Uschertsgrün gerufen. 1986   legten   zwei   gemischte   Gruppen   die   Leistungsprüfung   ab.   Zu   zwei   Bränden in der Scheunengasse am 5.10 und 16.12 rückte man nach Schauenstein aus. In   Rekordzeit   von   3   min   rückte   die   Wehr   mit   12   Mann   am   13.08.1987   zum   Brand des Anwesens   Schrepfer   nach   Schönwald   aus.   Weiterhin   beteiligte   man   sich   mit 3     Arbeitseinsätzen     am     Feuerwehrmuseum     in     Schauenstein.     Die     Stadt Schauenstein   rüstete   die   Wehr   mit   18      Schutzanzügen,   9   Helme   und   6   Paar Sicherheitshandschuhe neu aus. 1988   veranstaltete   man   erstmals   einen   Kinderfasching   im   Schulhaus. Am   6.   und 7.    August    feierte    die    Wehr    ihr    110jähriges    Bestehen.    Neben    sämtlichen Feuerwehrdienstgraten   konnten   auch   der   1.   Bürgermeister   Walter   Hegner   und Landrat    Ewald    Zuber    begrüßt    werden.    Am    16.-18.    September    wurde    das      Feuerwehrmuseum    in    Schauenstein    eingeweiht.    Die    Alte    1933    gebraucht erworbene    vierrädrige    Handdruckspritze    und    die    fahrbare    Schlauchhaspel, welche    beide    in    langwieriger    Kleinarbeit    von    einigen    Feuerwehrkameraden restauriert   wurden,   fanden   im   Museum   einen   würdigen   Ausstellungsplatz.   Des Weiteren   wurden   dem   Museum   die   alte   Standarte   und   Kleinteile   zur   Verfügung gestellt. Für 40 jährige Dienstzeit wurde Lothar Brühschwein geehrt. Nach   der   Bestätigung   der   beiden   Kommandanten   in   ihren   Ämtern   am   8.09.1989 wurde   auf   der   Jahreshauptversammlung   am   6.01.1990   eine   fast   komplett   neue Vorstandschaft    gewählt.    Günter    Saalfrank    übernahm    den    1.    Vorsitzenden, Werner   Lang   wechselte   in   das Amt   des   2.   Vorsitzenden,   Siegfried   Saalfrank   löste den   langjährigen   Kassier   Willi   Glotz   ab,   Jürgen   Glotz   übernahm   das   Amt   des Schriftführers   von   seinen   Vater   Willi   Glotz,   Kassenprüfer   wurden   Karl   Kothmann und   Gunther   Stelzer,   den   langjährigen   Gerätewart   Hans   Hohenberger   unterstützt künftig Wolfgang Hägel. Der   vom   Sturm   abgebrochene   Schlauchtrockenmast   musste   ersetzt   werden. Am 26.05    konnte    der    von    Karl    Kothmann    gestiftete    Baum    seiner    Bestimmung übergeben und im Rahmen einer kleinen Feier aufgestellt werden. Auf    Grund    der    Grenzöffnung    entwickelte    sich    ein    Kontakt    mit    gegenseitigen Besuchen zur FFW Rodersdorf/ Sachsen.   Bei   der   Jahreshauptversammlung   am   12.01.1991   wurde   Willi   Glotz   für   seine 33jährige   Tätigkeit   als   Schriftführer   und   Kassier   ausgezeichnet.   Zwei   Gruppen der   Wehr   legten   im   selben   Jahr   die   Leistungsprüfung   in   verschiedenen   Stufen ab. Bei   einem   Waldbrand   am   5.03.1992   nahe   der   Papiermühle   rückte   die   Wehr gemeinsam mit der Feuerwehr Schauenstein zum Einsatz aus. Der      Feuerwehrverein      Haidengrün      ist      am      12.09.1993      in      Rehau      als Gründungsmitglied   den   Kreisfeuerwehrverband   Landkreis   Hof      e.V.   beigetreten. Die      Mannschaftsstärke      von      28      aktiven      Kameraden      wurde      auf      der Generalversammlung  festgestellt. Die    Kameraden    Karl    Kothmann    und    Werner    Lang    wurden    für    25.    jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Vor   der   Inspektion   der   Wehr   am   24.09.1994   legten   zwei   gemischte   Gruppen   die Leistungsprüfung    der    verschiedenen    Stufen    ab.    Im    selben    Jahr    wurden    die Kameraden     Siegfried     Kießling,     Hans     Hohenberger,     Helmut     Franz     und Kommandant    Friedmann    Hölzel    für    40.    jährige    und    Günter    Schmidt    für    25. jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Im     Rahmen     einer     Großübung     am     11.06.1995     wurde     die     im     Zuge     der Straßenbaumaßnahme   neu   errichtete   Saugstelle   am   Feuerlöschteich   auf   ihre Leistungsfähigkeit   getestet.   Im   neu   angelegten   Dorfteich   setzte   die   Feuerwehr erstmals   Fische   ein.   Nach   dem   Abfischen   im   Oktober   konnte   erstmals   am   28. Oktober ein Karpfenschmaus stattfinden. Kamerad Horst   Eisenhut   konnte   für   25   Jahre   und   Manfred   Geiser   für   40   Jahre   Dienstzeit ausgezeichnet. Zur   Dienstversammlung   am   20.01.1996   stand   die   Neuwahl   der   Kommandanten an.   Friedmann   Hölzel   musste   nach   27.   jähriger   Amtszeit   als   Kommandant   aus Altergründen   vom   Aktiven   Feuerwehrdienst   ausscheiden.   Zu   seinem   Nachfolger wurde   Siegfried   Hölzel   gewählt.   Stellvertretender   Kommandant   Eberhart   Fischer wurde in seinem Amt bestätigt. Bei    der    anschließenden    Jahreshauptversammlung    stand    die    Neuwahl    der Vorstandschaft an. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht, das Amt nicht mehr zu begleiten, wurde Günter   Saalfrank   nach   längerer   Diskussion   im   Amt   des   1   .Vorsitzenden   deutlich bestätigt. 2.    Vorsitzender    Werner    Lang,    Schriftführer    Jürgen    Glotz,    Kassier    Siegfried Saalfrank   sowie   die   Kassenprüfer   Karl   Kothmann   und   Gunther   Stelzer   wurden   in ihren   Ämtern   bestätigt.   Zu   Gerätewarten   wurden   Wolfgang   Hägel   und   Uwe   Porst bestellt. In   seinem   Grußwort   bei   dieser   Versammlung   bedauerte   Bürgermeister   Walter Hegner   den   Wegfall   der   Feuerschutzabgabe.   Abschließend   wurde   Friedmann Hölzel zum Ehrenkommandant ernannt. Im   Rahmen   eines   Kameradschaftsabends   am   3.Mai   1996   im   Gasthaus   Hägel wurde    Ehrenkommandant    Friedmann    Hölzel    von    Kreisbrandinspektor    Ewald Jahn   das   Ehrenzeichen   des   bayerischen   Landesfeuerwehrverbandes   überreicht. In    diesem    Inspektionsbereich    war    er    der    zweite    dem    dieses    Ehrenzeichen verliehen    wurde.    Ebenfalls    wurde    Hans    Hohenberger    für    seine    27.    jährige Tätigkeit    als    Gerätewart    mit    einem    Geschenk    geehrt.    Für    die    musikalische Umrahmung sorgte Richard Spörl aus Langenbach. Erneut   legten   zwei   gemischte   Gruppen   am   29.09.1996   die   Leistungsprüfung   der verschiedenen Stufen ab. Im   Frühjahr   1997   wurde   von   der   Sanitätskolonne   Schauenstein   ein   Ersthilfekurs im   Schulhaus   durchgeführt.   Im   selben   Jahr   wurde   der   Kamerad   Walter   Stelzer für 40 Jahre und Kamerad Albrecht Schimmel für 25 Jahre Dienstzeit geehrt. Auf    der    Jahreshauptversammlung    am    10.01.1998    brachte    der    Bürgermeister neben    der        Reparatur    der    beiden    Dorfteiche    den    Um-    oder    Neubau    des Feuerwehrgerätehauses ins Gespräch. Eine   Gruppe   legte   1999   die   Leistungsprüfung   der   verschiedenen   Stufen   ab. Kamerad   Siegfried   Saalfrank   wurde   für   40   jährige   Dienstzeit   und   die   Kameraden Günter   Saalfrank   und   Siegfried   Hölzel   für   25   jährige   Dienstzeit   geehrt.   Den   aus Altergründen    aus    dem    Aktiven    Dienst    ausscheidenden    Kameraden    Walter Stelzer wurde für seine 37 jährige Dienstzeit als Maschinist gedankt. Am      9.06.2000   wurde   ein   neuer   Schlauchtrockenmast   errichtet.   Für   25   jährige Dienstzeit wurde Rainer Peetz geehrt. Zur   Dienstversammlung   am   19.01.2002   stand   die   Neuwahl   der   Kommandanten an.   Kommandant   Siegfried   Hölzel   wurde   in   seinem   Amt   bestätigt,   Mathias   Lang wurde      zum      Stellvertretenden      Kommandanten      gewählt,      der      bisherige Stellvertretender   Kommandant   Eberhard   Fischer   stellte   sich   nach   25   jähriger Dienstzeit nicht mehr zur Wahl. Die   anschließend   stattfindende   Neuwahl   der   Vorstandschaft   brachte   folgendes Ergebnis: 1.   Vorstand   Günter   Saalfrank   wurde   in   seinem   Amt   bestätigt,   Gunther   Stelzer löste   den   bisherigen   2.   Vorstand   Werner   Lang   ab,   Kassier   Siegfried   Saalfrank wurde     in     seinem     Amt     bestätigt,     Gerd     Hölzel     übernahm     das     Amt     des Schriftführers   von   Jürgen   Glotz,   zu   Kassenprüfern   wurde   Karl   Kothmann   und Udo    Hohenberger    gewählt,    Gerätewarte    weiterhin    Wolfgang    Hägel    und    Uwe Porst. Am 6.03.2002 musste eine Ölspur in Haidengrün und Haueisen beseitigt werden. Zusammen   mit   der   Inspektion   der   Wehr   am   27.10.2002   legte   eine   gemischte Gruppe     die     Leistungsprüfung     erstmals     nach     den     neuen     Richtlinien     der verschiedenen Stufen ab. Das   125.   jährige   Jubiläumsfest   wurde   am   12.   und   13.   Juli   2003   zusammen   mit dem    75-jährigen    Jubiläum    des    Frankenwaldvereins    auf    dem    Dorfplatz    in Haidengrün ausgerichtet.